Das Problem
Die Welt braucht Macher. Mehr denn je.
Noch nie war es so leicht, schnell an Antworten zu kommen, Neues auszuprobieren und Dinge anzustoßen. Gleichzeitig wird es immer schwerer, geduldig an etwas dranzubleiben, das nicht sofort zeigt, ob wir auf dem richtigen Weg sind.
Fortschritt kann heute schneller gehen als früher. Aber unsere Erwartung daran, wie schnell wir ihn sehen wollen, ist noch viel schneller geworden.
Wenn Wochen ohne sichtbares Ergebnis plötzlich wie Stillstand wirken, geht irgendwann auch das Feuer verloren. Wir zweifeln, wechseln die Richtung oder machen nur noch weiter, weil wir müssen.
Ich kenne genau diese Phasen. Im Leistungssport waren sie kein Ausnahmezustand, sondern Alltag. Tausende Versuche. Monate ohne den erhofften Durchbruch. Jahre, bis eine Bewegung wirklich saß.
Und trotzdem musste das Feuer bleiben.